|
Südasientag
der Uni Hamburg
Am
Samstag dem 31. Mai, lud das Asien-Afrika Institut der
Universität Hamburg, zum Südasientag ein.
Das
Tagungsprogramm begann um 9.30 Uhr mit einer Begrüßungs, -
und Eröffnungsrede. Geladen waren eine Reihe von Gästen
aus den verschiedenen Ländern Südasiens. Schwerpunkt der
Vorträge war Indien, aber auch andere Länder Südasiens
wurden behandelt.
Um
10.00 Uhr begannen dann auch schon die Vorträge über die
Wirtschaft in den Ländern der Region Südasiens. Es wurden
Vorträge gehalten über : Bedeutung von Wirtschaft und
Kultur in den heutigen Beziehungen Deutschlands mit Südasiens
( Dr. Hans-Georg Wieck ) ; Experiences of SAARC : A Profile
of Issues and Prospects ( Dr. Khushi Khan ) ; Business
Oppurtunities in Bangladesh ( Frau Nargis Shamsun Nahar )
und Economic Development in India : Challenges fort he 21 st
Century in the Global Era ( Dr. K.D. Gaur, extra aus Neu
Delhi angereist ).
Schon
nach diesen ersten 4 Vorträgen, war mehr Zeit vergangen als
geplant, trotzdem fand erstmal eine kleine Pause statt,
welche auch dringend nötig war, denn es war extrem heiß
und schwül, was auch das Zuhören der Vorträge etwas
erschwerte. In der Pause konnte man sich mit Getränken, die
es den ganzen Tag über kostenlos gab, erfrischen und dabei
schönem Ghazal-Gesang lauschen.
Da man
keine Zeit verlieren durfte ging es dann auch gleich weiter
mit den Wirtschaftsvorträgen. Den Anfang der 2. Runde
machte Herr Fawad H. Fawad . An das etwas unverständliche
English der Vorredner gewohnt, erlebte das Publikum mit
Herrn Fawad, der einen Vortrag über die Wirtschaft in
Pakistan hielt, eine Überraschung,! Denn der Vortrag war in
nahezu perfektem Englisch gehalten und auch mit einer sehr
schönen Präsentation versehen. Die Begeisterung des
Publikums war am Vortragsende durch den Applaus nicht zu überhören.
Darauf
folgten Vorträge über : Chancen für deutsche Unternehmen
in Sri Lanka ( Herr Olav C. Ellerbrock ) ; Erfahrungen des
deutschen Mittelstandes in Indien ( Herr Rudolph Weiler ) ;
Perspektiven der modernen Technologien in Indien und
Perspektiven der Biotechnologie in West-Bengalen ( Herr
Suriya Kumar Bose und Herr PD Dr. Reinhard Schwartz-Albiez
).
Verständlicherweise
wurde das Auditorium langsam etwas unruhig, denn es war
wirklich sehr heiß, und die Vorträge zogen sich extrem in
die Länge, trotzdem mussten vor dem schon ersehnten
Mittagsbüffet noch 2 Vorträge abgehalten werden : Die
Zukunft der deutsch-indischen technischen Zusammenarbeit (
Herr Oliver Ottenbreit ) und Nachhaltiger Tourismus in Südasien:
Perspektiven und Versionen ( Herr Sinha Roy ).
Nachdem diese Vorträge dann auch geschafft waren, konnte
man sich erstmal für 6 Euro beim Mittagsbüffet satt essen.
Gestärkt,
ging es nach dieser Essenspause weiter mit dem Programm.
Diesmal musste man sich aber entscheiden ob man lieber die
Podiumsdiskussion über die Wirtschaft in den verschieden Ländern
besuchen wollte, oder sich lieber Vorträge über die
Erziehung und Bildung in Südasien anhören wollte. Ich
entschied mich für Letzteres. Die 4 auf Grund des
Zeitdrucks stark gekürzten Vorträge handelten von :
Zweigeteilter Bildung ( Dr. Asit Datta ) ; Bildung für den
Weltmarkt in Indien ( Dr. Sushila Gosalia ); Bildungssytem
in Nepal ( Frau Brigitte Dörr ) und Education of Children
and Adolescents in Pakistan ( Prof. Aslam Syed ).
Darauf folgte auch hier eine Podiumsdiskussion , in die sich
das Publikum mit Fragen und Bemerkungen einbrachte.
Gleich
nach dieser sehr interessant verlaufenen Diskussion ( man
durfte keine Zeit verlieren ), ging es auch schon weiter mit
dem Kulturprogramm. Im Laufe des Tages hatte die Zahl der
Zuschauer beeindruckend zugenommen. Als S. Haider mit
Ensemble, dann mit seinem Gesang begann , waren auch schon
alle Sitzplätze belegt. Mit dieser wunderschönen klassisch
indischen Tablamusik im Hintergrund, konnten alle Hungrigen
beim Abendbüffet noch einmal kräftig zulangen.
Einen der Höhepunkte des Abends bildete der klassische,
indische Tanz dreier junger Damen, zum Abschluss des Südasientages.
Es wurden Kathak ( von R. Panesar ), Bharat natyam ( von K.
Attipetty ) und Odissi ( von G. Märtens ) getanzt. Die drei
jungen Damen schafften es gänzlich das Publikum zu
begeistern und mitzureissen! Mit diesen drei wundervollen Tänzen
endete ein sehr interessanter und aufschlussreicher Tag.
Was ich
allerdings sehr schade fand, war die sehr geringe Präsenz
junger Leute an diesem Südasientag, es wäre wünschenswert
gewesen, wenn sich mehr junge Leute auch für die Vorträge
interessiert hätten, und nicht nur für den Tanz am Ende
des Programms!
|