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Hum
Tum
Kunal
Kohli’s zweite Veröffentlichung „Hum Tum“ ist eine simple und Bollywood
typische Liebesgeschichte nach dem Schema: Frau trifft Mann. Frau hasst
Mann. Frau trifft Mann wieder und verliebt sich.
Trotz dieses einfach durchschaubaren Drehbuches wird das
Interesse durch Wirrungen und Irrungen aufrecht erhalten.
Karan Kapoor (Saif Ali Khan) arbeitet bei einer der
führenden indischen Zeitungen als Cartoonist. „Hum“ und „Tum“ sind seine
Cartooncharaktere. Karan trifft Rhea (Rani Mukherjee) im Flugzeug Richtung
USA. Sie sind sich in beinahe allem unstimmig; also sozusagen die absoluten
Gegensätze. Um alles auf einen rechten Weg zu bringen küsst Karan Rhea was
allerdings zu einem
Disaster ähnlichen Ende
der Begegnung führt, aber nicht zum Ende der Bekanntschaft. Denn keine sechs
Monate später trifft sich das Duo in einem Park in New York wieder. Rhea hat
den Kuss nicht vergessen und beschließt die Katze aus dem Sack zu lassen was
dazu führt, dass Karan seine Freundin (Shenaz Treasurywala) verliert. Rhea
und Karan begegnen sich in weiteren unterschiedlichen Lebensphasen und
werden zu guten Freunden. Rhea erlebt einige persönliche Tragödien in ihrem
Leben, aber Karan steht ihr bei. Er versucht sogar sie mit
seinem Freund Mihir (Jimmy Shergill), natürlich nur mit
dem Einverständnis von Rhea’s Mutter
(Kirron Kher), zu verkuppeln. Aber wie zu erwarten
funktioniert auch dies nicht. Denn stattdessen verlobt sich Mihir mit
Karan’s Freundin Diana (Isha Koopikar). Doch das ist nicht das Ende, denn
das Schicksal hat noch andere Pläne mit Karan und Rhea........
Hum und Tum, Karan’s Cartooncharaktere, würzen die ganze
Handlung in der Vergangenheit und Gegenwart auf. Denn an ihren Geschichten
sieht man die Situation bzw. den Gemütszustand in dem sich Karan und Rhea
befinden.
Diese Romanze, die sechs Jahre und viele Städte
(Amsterdam, New York, Paris, Delhi, Bombay) umspannt, ist ein einfach
anzusehender Film, in denen die Charaktere gut definiert sind.
Wie in fast jedem indischen Film kommt es auch hier zu
einigen merkwürdigen Zufällen/Ereignissen. So z.B. ruft Karan Rhea an, ohne
jedoch jemals von ihr eine Nummer bekommen zu haben und in einer anderen
Situation ist er in der Lage, trotz eines stark
angetrunkenen Zustandes, eine
Kutsche zu holen.
Aber Kunal
Kholi hat einen guten Job getan. Saif ist perfekt für die Rolle als Karan,
des schelmischen, einheimischen Mannes dessen einziges Ziel im Leben es ist
mit jeder attraktiven Frau auszugehen. Der ganze Film lastet auf seinen
Schultern, denn im wesentlichen geht
es um den Reifeprozess des unverantwortlichen 22jährigen
der nach Amerika fliegt und dessen Charakter sich über die Jahre
entwickelt.
Rani hat die Rolle der klügeren, bodenständigen
Punjabi-Frau, die weiss was sie will, gut gespielt. In den tränenreichen
Szenen tritt sie hervor, während sie
sich bei den Witzigen Saif anpasst.
Kirron Kher ist als Rhea’s Mutter mit ihrem Punjabi-Akzent
und Verhalten
brillant und auch die anderen Schauspieler Rishi Kapoor,
Rati
Agnihorti, Jimmy Shergill und Isha Koopikar sind
überzeugend.
Alles in allem ist „Hum Tum“ ein Wohlfühl-Film, der das
Publikum gut anspricht.
Bewertung
   
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