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FILMKRITIK

von Assma

 

 

jodi no. 1
(»paar nr.1«)

 
 
Regie David Dhawan
Besetzung Govinda, Sanjay Dutt, Anupam Kher, Twinkle Khanna, Monica Bedi, Ashish Vidhyarthi
Produzent Dhirajlal Shah
Musik Anand Raaj Anand, Himesh Reshamiya
Musik-Texte Dev Kohli, Sudhakar Sharma, Pratik Joseph
Tanz-
Choreografie
Saroj Khan, Farah Khan
 

story

In Jodi No. 1 geht es um die Freunde "Veeru", gespielt von Superstar Govinda und "Jai", die miteinander durch dick und dünn gehen und durch Diebstähle versuchen, über die Runden zu kommen. 

Eine sehr tiefe Freundschaft verbindet Veeru und Jai. Beide kennen sich seit Jahren und bilden daher ein perfektes Duo, das sich gegenseitig ergänzt. Sie teilen alles, was sie besitzen, aber dies ist leider nicht sehr viel. Um ihr Überleben also zu sicher, sind sie gezwungen zu klauen und kleinere Raube zu begehen, denn sie sehen dies als einzige Möglichkeit einigermaßen gut zu leben.  

Eines Tages besuchen beide einen Club und Jai spielt mit "Don John`s" (ein Boss der indischen Unterwelt) jüngerem Bruder Karten, der bei einer Auseinandersetzung einen Herzinfarkt bekommt, und während einer Schlägerei mit Veeru und Jai stirbt. Zu erst können Veeru und Jai nicht fassen, was da passiert ist, da sie nie dachten, es könnte mal wirklich so weit kommen, dass jemand bei einer Schlägerei mit ihnen im wahrsten Sinne des Wortes zu Grunde geht...

Durch den Clubbesitzer wird Don John schließlich informiert, dass sein einziger Bruder in einer Schlägerei umgekommen ist. Da dieser den Tod seines Bruders nicht wahrhaben kann, hat er sich vorgenommen, sich an die angeblichen Mörder Veeru und Jai zu rächen, damit sie begreifen, wen sie eigentlich umgebracht haben. Don John beauftragt also seine ganze Crew, Veeru und Jai aufzusuchen, damit sie eine gerechte Strafe erhalten.     

Die beiden Freunde Veeru und Jai erfahren von Don John`s Vorhaben, und da sie nicht am Tod seines Bruders schuld sind, bleibt ihnen keine andere Chance, als zu fliehen. Sie wissen beide, wozu der Boss der Unterwelt fähig ist, und wollen in keinem Fall von ihm getötet werden. Um ein einigermaßen sicheres Leben weiterzuführen, fliehen beide von Mumbai nach Goa. 

Im Zug, der nach Goa fährt, begegnen sie auf einen anderen jungen Studenten, der von Amerika nach Indien gekommen ist, um gewisse Aufträge für einen Freund Herrn Rai, gespielt von Anupam Kher,  seines Vaters zu erledigen und nach Beendigung dieser wieder zurück in die Staaten zu fliegen. Veeru und Jai haben beide natürlich die selbe Idee, sie rauben den jungen Studenten also aus, um vor der Polizei und vor Don John sicherzugehen, und tun beide so, als ob sie es wären, die aus den USA gekommen sind, um Aufträge für Herrn Rai abzuschließen. Jai gibt sich dabei selbst als der zurückgekehrte Student aus, und Veeru soll seinen Assistenten und Freund spielen.

Sehr liebevoll werden die beiden Freunde in die Familie Rai aufgenommen, da diese nicht wissen, dass Veeru und Jai eigentlich Kriminelle sind, und zudem von der Polizei mit Steckbriefen gesucht werden und außerdem noch von Don John und seinen Kumpanen.   

Herr Rai macht große Verluste mit seiner Firma und bittet Jai ihm aus dieser elenden Lage zu befreien, damit er nicht Grund und Boden verliert. Der wahre Student, den Jai und Veeru ausgeraubt haben, ist nämlich ein begnadeter Wirtschaftswissenschaftler und damit die letzte Rettung für Herrn Rai, der mit seinem Unternehmen ins Bankrott geht.

Durch Zufälle und Missverständnisse kommt es dazu, dass Jai und Veeru allmählich die Verluste der Firma wiedergutmachen und mehr Geld wieder einfließen lassen. Herr Rai ist restlos begeistert von Jai`s Taktiken und Vorhaben, aber ahnt auch weiterhin nicht, dass er eigentlich zwei Schwindlern und Banditen so sehr vertraut. 

Veeru und Jai lernen immer mehr kennen, wie ein liebevolles Familienleben aussieht, was sie nie hatten, und ohne Hintergedanken entscheiden sie weiter für Herrn Rai zu arbeiten. So kommt es, dass sie ziemlich viel Zeit auch im Hause der Rai`s verbringen, und langsam aber sicher verliebt sich Jai in Rai`s Tochter, die von Monica Bedi dargestellt wird. Natürlich bleibt auch Veeru nicht alleine, und verliebt sich in die Firmenvorsitzende, die Twinkle Khanna mimt. Die Liebe dieser Paare untereinander wird immer größer, aber trotzdem verschweigen Veeru und Jai, dass siedes Mordes beschuldigte Verbrecher sind.   

Es kommt soweit, dass auch Don John in Goa ankommt und beide ausfindig macht. Die beiden Freunde geraten immer mehr unter Verdacht der Rai`s, weil diese langsam mitbekommen, dass vieles nicht nach Plan läuft. Veeru und Jai müssen also die Wahrheit sagen, was sie auch tun. Ihr Leid, mit dem sie täglich zu kämpfen haben, bewegt auch die Rai´s, die beiden dann helfen aus den Fängen der Polizei und Don John`s wieder auszubrechen und mit ihnen ein fröhliches Familienleben zu führen. 

Am Ende kommt es also, wie es kommen muss... Die Polizei wird über die tatsächliche Lage aufgeklärt und Don John wird ebenfalls festgenommen. Veeru und Jai heiraten ihre Freundinnen und genießen ein fröhliches und zufriedenes Familienleben mit den Rai´s.

fazit

Ich muss echt zugeben, dass ich nie im Leben gedacht hätte, dass Jodi No. 1 wirklich so ein schlechter Film sei! Sanjay Dutt und Govinda sind berühmt für ihre sehr gute Zusammenarbeit, wie bei ihrem letzten Film Haseena maan jaygi, aber in diesem Fall war der Film wirklich ein Schuss nach hinten.

Die Story ist von Anfang an glasklar und es wurde nicht viel Wert darauf gelegt, wie der Film aufgebaut ist, und wie man vieles hätte besser machen können. 

Von der schauspielerischen Leistung hat man gemerkt, dass vor allem Govinda und Sanjay Dutt alles gegeben haben und ihre witzigen Einlagen recht gut waren, aber der Brüller waren sie wirklich nicht. Und bei den weiblichen Hauptdarstellerinnen muss ich sagen, dass es wirklich nicht hätte lächerlicher sein können. Sie haben auch diesmal bewiesen, dass sie nicht gerade die besten aus der indischen Filmszene sind, vor allem Monica Bedi bräuchte dringendst Schauspielkurse, bei Twinkle Khanna war es zwar um einiges besser, aber das Talent sollte sie als Tochter von zwei so berühmten früheren Stars, nämlich Rajesh Khanna und Dimple Kapadia, auch besitzen, doch überragend war sie auch nicht unbedingt. Aber wahrscheinlich lag es auch daran, dass sie nicht so gut ihr Können beweisen konnten, weil sie vielleicht für höchstens zehn Minuten im Film zu sehen sind, denn hauptsächlich wurden sie bei den Liedern und etwas schnulzigeren Einlagen eingesetzt.   

Die Musik war ganz in Ordnung, aber hätte besser sein können. Muss man also nicht hören, denn es gibt wahrhaft besseres.

Der Film wird sicherlich viele enttäuschen, denn er entspricht meiner Meinung nach nicht den Erwartungen der Bollywood-Fans. Aber wir sind von David Dhawan zum Glück ja viel besseres gewohnt, daher bin ich mir sicher, dass er das nächste Mal wieder besser Regie führen wird, als bei Jodi No. 1 jetzt. Die witzigen Einlagen von Govinda und Sanjay Dutt sind zwar sehenswert, aber die gesamte Story und der Aufbau des Films lassen auf alle Fälle zu wünschen übrig, aber nicht verzagen, denn alles wird besser ;-) 

bewertung  Note 3-

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