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geschichte
"Mohabbatein"
ist eine Liebesgeschichte der anderen Art.
Drei Junge
Studenten müssen versuchen sich den Bedingungen in der Universität Gurukul
anzupassen und nicht gegen die verordneten Regeln zu verstoßen.
Superstar
und Publikumsmagnet Shahrukh Khan tritt als Retter der drei ein und hilft
ihnen ihre wahre Lieben zu finden und Beziehungen mit den jungen Frauen
einzugehen, die von dem noch größeren Superstar Amitabh Bachchan verboten
werden.
Das Ende
ist wieder mal happy, wie sonst?! Bei einem Film, der über dreieinhalb
Stunden dauert, darf es keinen bitteren Schluss geben!
Man
nehme also "nur" einen Shahrukh, einen Amitabh und eine Aishwarya,
und fertig ist das bollywood-reife Endprodukt, bei so vielen super
Schauspielern kann Man(n) und Frau nicht so einfach widerstehen.
In
Mohabbatein wurden wirklich wunderbare Superstars für die einzelnen Rollen
ausgewählt, jedoch mangelt es wiederum an wirklich guten Liedern. Im Großen
und Ganzen ist die Musik nicht schlecht, aber im Gegensatz zu "Dilwale
Dulhanya le jayenge" hätte man auch mehr erwarten können, da der
Regisseur beider Filme der gleiche ist und ebenfalls die selben Musiker und
Komponisten ausgewählt wurden, doch so lange alles filmreif ist......und
das ist es allemal!
Nun
zur Geschichte des Films: "Narayan Shankar", gespielt von
Filmlegende Amitabh Bachchan ist ein äußerst strenger und disziplinierter
Direktor der Gurukul-Universität. Seinen Schülern gegenüber präsentiert
er sich kalt und gefühllos, da er eine Missachtung seiner, für die
Studenten aufgestellten Regeln, nicht duldet und nicht gerne sieht, wenn
seine Regeln gebrochen werden.
"Raj
Aryan", welcher von Shahrukh Khan gespielt wird, betritt ebenfalls
Gurukul, um dort erfolgreich als Student zu absolvieren. Er ist sich auch
den Regeln von Narayan Shankar bewusst, nämlich, dass dieser keine
Liebesbeziehungen für seine Studenten zulässt, da sie sonst ihrem
Lernprozess nicht nachgehen würden, dennoch kommt es dazu, dass sich Raj
ausgerechnet in die Tochter des gefürchteten Direktors verliebt, die von
Aishwarya Rai gespielt wird.
Der
Vater wird daraufhin die Liebesbeziehung zwischen beiden von seiner eigenen
Tochter dargelegt.
Es kommt
soweit, dass Raj gezwungen wird die Universität zu verlassen, da er Regeln
missachtet hat. Ohne Raj jemals gesehen zu haben, weist Narayan Shankar ihn
also endgültig aus Gurukul aus.
Aishwarya
Rai begeht daraufhin Suizid, da sie die Kälte ihres Vaters und seine
strengen Regeln gegenüber seinen Studenten nicht versteht.
Schließlich
betreten zum nächsten Semesterbeginn drei weitere Hauptdarsteller des
Films, gespielt von Uday Chopra, Jugal Hansraj und Jimmy Shergill, die
Universität Gurukul, um dort ihr Studium
zu beenden.
Sie werden
mit den strengen Regeln konfrontiert und wissen, dass sie ihnen zu folgen
haben. Aber natürlich tritt das ein, was befürchtet wird, die drei jungen
Männer verlieben sich in ebenso drei junge Frauen, die von Kimi Sharma,
Shamita Shetty und Preeti Jhangiani dargestellt werden. Alle drei Studenten
wissen aber, dass es unmöglich ist eine Liebesbeziehung mit den Mädchen
einzugehen, da sie sonst sofort von der Universität fliegen.
Schließlich
wird der vorher aus Gurukl ausgewiesene Raj als Musiklehrer eingestellt,
denn dadurch, dass Narayan Shankar den Freund seiner Tochter nie gesehen
hat, weiß er auch nicht, dass es dieser Raj Aryan ist, den er vor paar
Jahren aus der Universität suspendiert hat.
Raj
freundet sich mit den drei anderen Studenten an und hilft ihnen ihre
Beziehungen aufzubauen und sich gegen die Regeln des Direktors zu stellen.
Alle drei
Paare sind am Ende natürlich vereint und da Narayan Shankar seinen Fehlern
bewusst wird, kommt es ebenso zum friedlichen Ende, nämlich, dass er sich
bei Raj entschuldigt und ihm die Verantwortung der Universität übergibt.
fazit
Ein
wirklich sehenswerter Film für alle. Alleine, dass Amitabh (unser Big B.),
Shahrukh und Ex-Miss World Aishwarya Rai mitspielen, zieht viele magisch an.
Die Story ist ebenso gut, aber es wird mehr auf die performance der
einzelnen Schauspieler geachtet, denn das Ende des Films kann sich auch
jeder selbst erschließen, oder besser gesagt, man sollte wirklich auf die
performance achten, diese ist nämlich richtig genial.
Das
typische Bollywood-Klischee mit dem "happy end", lässt sich natürlich
auch hier nicht vermeiden, jedoch wird es auf eine andere Weise eingeleitet.
Sharukh tauch nicht gleich am Anfang auf, sondern erst werden die drei
Newcomer gezeigt und man sieht, dass sich so langsam einiges anbahnt....
Aber, wenn
man sich mal die Dialoge anhört (vor allem von Amitabh), dann weiß man
schon, dass es ein Film ist, in den wirklich viel investiert wurde, nicht
nur finanziell, sondern mehr durch die Stars, aber damit meine ich jetzt
nicht die Newcomer, denn ob die noch "wahre" Stars werden, ist
eine andere Frage. Vor allem die neuen weiblichen Darstellerinnen hätten
sich vielleicht etwas mehr zusammenreißen sollen, in paar Szenen merkt man
schon ziemlich, dass sie nicht ganz so erfahren sind.
Jedenfalls
wird es jedem so erscheinen, da die "alten" Bollywood-Fans auch
logischerweise auf Amitabh z.B. achten und nicht auf die neue Frisur von
Kimi usw.
Aber überhaupt
ist es mal was ganz neues, dass so viele Newcomer gleich mal die Chance
bekommen mit ``wirklichen`` Stars zu drehen.
Dennoch
gibt es schon paar Macken, denn wieso kennt Narayan Shankar, den Freund
seiner Tochter nicht mal vom sehen? Oder warum tauchen keine anderen
Lehrer/innen auf?
An paar
Punkten hat es also gefehlt, aber besonders fällt dies nicht auf, da der
Zuschauer mehr damit beschäftigt ist zu gucken und zu hören, anstatt jetzt
die unterrichtenden Lehrkräfte zu zählen....
Bei der
Musik hätte man, mehr erwarten können, wie bereits erwähnt wurde, aber im
Prinzip ist der Soundtrack schon ganz nett.
Ein Muss
ist der Film aber in jedem Fall, denn der könnte es vielleicht sogar zum
besten Streifen Bollywood`s bringen... bei den Nominierungen ist er 100%-ig
dabei!
bewertung
Note 2 |