Erstmals deutschsprachig
"Ein Bollywoodmagazin hat dem deutschen Markt gefehlt"
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| Marktlücke: im
August 2006 brachte der Kölner Filmverleih Rapideye Movies das
erste Bollywood Printmagazin in deutscher Sprache heraus (s.
links).
Mittlerweile ist ein Sonderheft zur Filmpremiere von "Kabhi
Alvida Naa Kehna" erschienen (s. ganz links) und die nächste
Ausgabe des Magazins im Dezember in Planung. Das Heft kostet
4,90 und ist überall im Handel in Deutschland, Österreich,
Schweiz und Luxemburg erhältlich. |
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Der in Köln ansässige
Filmverleih Rapideye Movies (REM) hat den Bollywood-Filmboom möglicherweise
überhaupt erst ins Rollen gebracht. Anfangs noch als Außenseiter
belächelt bringt REM Bollywood-Blockbuster regelmäßig in die deutschen
Kinos und steht dabei mit der Filmindustrie in Mumbai in direktem Kontakt.
Die Fortsetzung dessen war einerseits die Sesshaftigkeit dieser Filme zur
Primetime im Fernsehen, aktuell jedoch die Veröffentlichung des
deutschlandweit ersten Bollywood Printmagazins, schlichtweg "Bollywood
- Rapid Eye Magazin" genannt. Zwar haben sich bereits eine Anzahl
weiterer Mitstreiter auf dem Printsektor bemerkbar gemacht, doch hat REM nun
einen Stein ins Rollen gemacht, der eine echte Marktlücke darstellt. Wir
sprachen mit Pressesprecherin Nina Lobinger.
Mit dem Bollywoodmagazin von REM habt Ihr das erste Magazin dieser Art
in deutscher Sprache veröffentlicht. Welche Intention stand dahinter, war das schon lange geplant oder gebt Ihr dem Bollywoodboom nach?
Wir hatten schon immer die Vision, über die reine Veröffentlichung der Filme hinauszugehen. Das hängt einfach damit zusammen, dass wir Bollywoodfilme aufrichtig und ganzheitlich lieben. Damit geben wir unserem eigenen, inneren Bollywoodboom nach. Und nicht einem kommerziell vielversprechendem Trend.
Diesen "inneren
Bollywoodboom" scheint aber auch die breite Öffentlichkeit zu
verspüren. Ist ein Bollywoodmagazin genau das, was dem deutschen Markt bis
dato gefehlt hat?
Ja, ich denke, es hat gefehlt. Der Bedarf nach
"mehr", also nach mehr Hintergrundinformationen, mehr Bildern, mehr von allem, was mit Bollywood zu tun hat, ist riesig. Das erleben wir jeden Tag. Wir hoffen einfach, mit unserem Magazin vielen Fans und Interessierten eine Anknüpfungsmöglichkeit zu geben.
Wer sind Eure Autoren und
wie ist das prozentuale Verhältnis zwischen REM-Autoren und externen Schreibern?
Unsere Autoren sind ausschließlich professionelle Schreiber, die sich stetig und intensiv mit Bollywood oder der zu behandelnden Materie auseinandersetzen. Vor allem in den nächsten Ausgaben wird sich zeigen, dass wir Wert auf fundierte, hochwertige Texte legen, die nicht nur eingefleischten Fans versuchen gerecht zu werden. Natürlich wird ein gewisser Anteil immer von unserer internen Redaktion geschrieben werden. Das ist so üblich und aufgrund unserer Nähe zur Materie auch notwendig.
Bollywood lebt von Bildern und Momentaufnahmen. Dies spiegelt sich auch in Eurem Magazin wieder. Für meine Begriffe könnte es noch ein wenig mehr Text sein. Plant Ihr Euer Informationsangebot in dieser Hinsicht noch auszubauen?
Die nächste Ausgabe, die im Dezember erscheinen wird, ist noch einmal ein neuer Schritt. Die erste Ausgabe sollte in die Materie Bollywood sanft einführen. Dazu eigneten sich die Bildstrecken hervorragend. Wir halten natürlich weiterhin an der visuellen Gewichtung unseres Magazins fest. Darüber hinaus wird das Textliche aber deutlich zunehmen und weitaus mehr Substanz bekommen. Ihr werdet sehen...
Wie wurde das Magazin von der Öffentlichkeit aufgenommen, könnt Ihr etwas über offizielle Verkaufszahlen sagen?
Genaue Zahlen liegen uns noch nicht vor. Aber unsere Erwartungen wurden durchaus erfüllt. Insgesamt wurde das Magazin mit sehr großer Begeisterung aufgenommen. Dankbarkeit, Euphorie, Rührung
- das alles kam bei uns telefonisch, per Post oder Email an. Das macht uns sehr stolz.
Zum Filmstart von KANK habt Ihr ein Sonderheft herausgegeben. Werdet Ihr das künftig bei allen Filmen machen oder war das eine Ausnahme?
Dazu kann ich leider noch nichts sagen. KANK war in gewisser Hinsicht eine Ausnahme, da es sich hierbei wirklich um ein Großereignis in Sachen Bollywood gehandelt hat.
Mit den Printmagazinen
"Ishq“ und "Indien Magazin“ habt Ihr Konkurrenz bekommen, vor allem, weil sie zeitgleich auf dem
Markt sind. Mit dem "Starslife Magazin“ soll Gerüchten zufolge ein
weiteres erscheinen. Wie geht Ihr damit um?
Ehrlich gesagt freuen wir uns über alles, was seriös und qualifiziert dazu beiträgt, den populären indischen Film in Deutschland noch weiter zu fördern. Daher sehen wir andere Magazine auch nicht als direkte Konkurrenz
- zumal die Ausrichtungen auch so unterschiedlich sind.
Warum sollen die Menschen
das Bollywood Magazin von REM kaufen? “Bollywood is where the heart
is” - wer das versteht und darüber hinaus exklusiv und qualitativ hochwertig informiert sein will, kann nicht anders, als das
"Bollywood Rapid Eye Magazin" zu kaufen! Ich
lasse das so stehen und danke für die Antworten. Offizielle
Internetseite von Rapideye Movies: www.rapideyemovies.de
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